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Rhythmische Massage

Ziel der Anwendung ist es , die eigene Mitte des Patienten zu stärken und seine Selbstheilungskräfte anzusprechen. Darüber hinaus kommt es zu einer Beeinflussung der Durchblutung, einer Anregung der Lymphvasomotorik, einer Regelung von Spannungsverhältnissen in Muskel- und Bindegewebe und zu einer Vertiefung der Atmung und Wiederherstellung des Schlaf-Wachrhythmus.

Es ergeben sich Änderungen bzw. Erweiterungen der klassischen Massagegriffe.
Ein besonderes Augenmerk wird auf die beständige und differenzierte Rhythmisierung der Griffe gelegt. Durch weiche, fließende, saugende Griffe wird von der Tiefe zur Peripherie hin gelöst und eine Eigenaktivität angeregt.
Die Form der Berührung wird dem jeweiligen Krankheitsbild angepasst und zwischen kräftig-zart, punktuell-flächig und langsam-schnell gehandhabt.
Im sinnlichen Erleben von Berührung, Wärme, Bewegungen und Nachspüren von Gleichgewichtsvorgängen kann in der äußeren Ruhe der liegenden Körperhaltung eine innere Anregung erfolgen. Diese wirkt als belebende Strömung über den eigentlichen Massagevorgang hinaus im Leben nach und kann Verhärtungen lösen, oder zu starke Auflösungen formen.
Eine wichtige Ergänzung ist die Auswahl der Öle, die zur Vertiefung der Behandlung gebraucht werden.

Methodisch kommen zur Anwendung:

1. Pulsierende, strömende Griffe zur Belebung des Gewebes
2. Saugende Griffe zur Anregung der Auftriebs- und Resorptionskräfte
3. Plastische Griffe zur Gestaltung und Befestigung des Ätherleibes im Physischen Leib
4. Lemniskaten zur Harmonisierung und Zusammenführung

Die Rhythmische Massage kann oft sinnvoll von einer ärztlich verordneten Organeinreibung unterstützt werden.