Vulkanheilerde-Packungen
Wir gewinnen unsere Vulkanheilerde in ungefähr 2 bis 3 Meter Tiefe in einem Gebiet des „alten“ effusiven Vulkanismus. Diese Erde wird gekocht, für einige Anwendungen auch mehrfach gekocht und jeweils zwischendurch tiefgefroren, um sie noch stärker „aufzuschließen“. Obwohl sie durch das Kochen sterilisiert wird, ist sie nicht „tot“: in den zahlreich vorhandenen Opalformationen ist eine über Jahrtausende pulsierende Bewegung und intensive Wechselwirkung mit allem Wässrigen, vor allem mit allem Kolloid-Wässrigen zu beobachten.
Grundsubstanz und Heilung
Die kolloidale Zwischenzellsubstanz des Menschen, seine Grundsubstanz, ist das Medium der Heilung. Nicht die Substanz der Heilerde, sondern der noch „offene“ Prozess der Mineralien, in erster Linie der Olivine (Magnesium-Eisen-Silikate) und der vielfältigen „kolloidalen“ Gesteine (Hydrophane = gealterte kolloidale Kieselsäure, die in Wasser klar wird) tritt in Wechselwirkung mit der Grundsubstanz. Cloos spricht regelrecht von diesen magmatischen Opalen als einem „heißen Brei, der von den Kräften der Elemente (Wärme, Licht, Luft, Wasser) durchzogen“ ist. Aus der hydrothermalen Endphase des Vulkanismus werden diese „Urzustände der mineralischen Welt“ (Benesch) herausgesetzt.
Anwendung und Wirkung
Die heiße, warme oder abgekühlte Vulkanerde (ggf. mit Zusätzen) wird auf die betroffenen Körperregionen aufgetragen und verbleibt dort für 30 min. Die behandelte Region wird durchwärmt (passiv bei warmen, aktiv bei kühlen Packungen). Die Ausscheidung von Schlacken wird angeregt, das Gewebe besser durchblutet und dem Zugriff des Patienten für heilende Prozesse wieder zugänglich. Steigerung aufbauender Lebensfunktionen.
Indikationen
degenerative Gelenkerkrankungen
muskulärer Hypertonus, HWS-, LWS-Syndrom, Periarthritis
chronisch verhärtete Prozesse, Arthrose
chronische Entzündungen (Sinusitis, Lymphadenitis)
Autoimmunerkrankungen (MS, Fibromyalgie...)
Kontraindikationen
hohes Fieber, akute Entzündung, offene Wunden



