Neurofeedback
Neurofeedback beruht auf der Sichtbarmachung der elektrischen Aktivität des Gehirns. Dabei werden durch Elektroden auf der Kopfhaut die Aktivitäten der verschiedenen Regionen des Gehirns abgeleitet und analysiert. Dabei werden durch ein besonderes Verfahren (Fourier-Analyse) verschiedene Frequenzanteile gruppiert und in ihrer jeweiligen Stärke angezeigt.
Aus der Zuordnung der Frequenzverteilung, der entsprechenden Hirnregion und der Anteilsstärke lassen sich Schlüsse ziehen über die innerzerebrale Aktivität.
Vor allem dann, wenn andere Verfahren bei Aufmerksamkeitsstörungen, motorischen Koordinationsstörungen und bei schweren depressiven Zuständen nicht haben weiterhelfen können, hat sich dieser Ansatz sehr bewährt. Oft wird nach einer anfänglichen Skepsis der technologischen Methode gegenüber (Zitat: "Sie als anthroposophische Ärzte verwenden so eine moderne Technik?!") von den Patienten als sehr aufbauend erlebt, dass sie selbst es sind, die durch sorgfältige Wahrnehmung ihrer inneren und äußeren Gebärden eine Regulation jener Bereiche herbeiführen können, die klassischerweise als unzugänglich für das mesnchliche Bewußtsein erklärt wurden.





